Uuuund noch ein (etwas kleineres) Update
Um nochmals auf meine Produktivität zurückzukommen: Ich saß gestern etwa von 4 – 9 Uhr am Notebook und habe die Meiste Zeit damit verbracht den gestrigen Blogeintrag und mehrere Emails zu verfassen und online zu stellen bzw. zu senden.
Heute werde ich definitiv nicht so lange am PC verbringen, daher könnte der jetztige Blogeintrag dementsprechend kürzer ausfallen.

Bild: Aus dem "Kasten", der rot umrandet ist habe ich den Bungy- Jump gemacht


Gestern war ich nach dem ganzen schreiben und den Erlebnissen (vor allem dem Bungy-Jumping) so fertig, dass ich leider weder am Pokerturnier teilgenommen habe noch das Freibier in Anspruch nahm. Habe dafür die Zeit etwas zum Lesen und Reden mit den Zimmergenossinnen genutzt und konnte recht lange schlafen.

Eigentlich wollte ich ja heute endlich mal ein Konto eröffnen und mich für das „Woofen“ anmelden.
Ich musste aber feststellen, dass Samstags in Auckland viel geschlossen hat. Die mir empfohlenen Banken und das Job – Search Center im Hostel hatten jedenfalls zu.
Dafür wurde ich auf der Straße von einem komischen Typen (angeblich Amerikaner) angesprochen, der mir ein Meditationsbuch in die Hand drücken wollte. Aber da mir so etwas immer etwas suspekt ist (der wollte mir sicher entweder was verkaufen oder mich dauerhaft ablenken, dass mir jemand was klauen kann) lehnte ich dankend ab, ich würde mich nicht für Meditation interessieren (was sogar stimmt) und ging lieber schnell meines Weges.

Der Tag begann also nicht gerade viel versprechend.
Dann traf ich aber in der Bar einen der Deutschen (Jan heißt er, das konnte ich mir vorher nicht merken, mein Namensgedächtnis ist nunmal sehr schlecht). Er schlug vor mit einer der anderen Deutschen, Simone (Juhu den Namen kann ich mir auch mal merken), und ihrer Österreichischen Freundin, die in Australien lebt und mit ihr hier umherzieht, auf eine Bootstour zu gehen.
Die Tour hat 33$ gekostet, ging 1,5 Stunden lang und war wie wir fanden das Geld auf jeden Fall wert. Ich habe in der Zeit über 100 Fotos geknipst. Leider kann ich höchstens einen kleinen Bruchteil davon online stellen, ich schaue mal ob ich eine Galerie erstellen kann.



Auf dem Oberdeck war es teilweise so windig, dass man sich mit einem Großteil seines Gewichts dagegenstemmen konnte, was sehr lustig war, aber auch auf Dauer sehr kalt. Im Schiff drinnen konnte man nicht sehr viel sehen, dafür gab es ein kostenloses, warmes Getränk nach Wahl und einen großen Muffin dazu. Meinen Kaffee nahm ich auch mit an Deck, was sich als nicht sehr tolle Idee herausstellte, denn er wurde mir fast aus dem Becher geweht, ich musste mich also mit dem Rücken zum Wind stellen um den Kaffee doch noch genießen zu können.
Lustig war es allemal und für den Umfang fand ich den Preis noch gerechtfertigt.

Zu sehen: Ich mit den Deutschen und einem Anderen aus dem Hostel (der in hellblau) auf dem Tourboot


So langsam kristallisiert sich zudem eine Planung für die nächste Zeit heraus. Die geht aber auch eher in Richtung travel: Ich will mir mit Jan, Simone und deren Freundin ein Wohnmobil für 18-21 Tage mieten und damit auf der Nordinsel herumgurken. Danach geht es zurück nach Auckland. Es währe sehr praktisch wenn das auch klappen würde, denn das Wohnmobil ist eine Sehr kostengünstige Unterkunft (für 18 Tage unter 200$, also um die 10$ pro Nacht, also die Hälfte der Kosten eines Hostels in denen ja auch das Frühstück nicht im Preis inbegriffen ist). Zudem verbringt man so erstmal die Zeit mit netter und unterhaltsamer Gesellschaft.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Beengtheit nicht zu Streit oder Ähnlichem führt.

Bild: Der Hafen wo ich auch meine Fish and Chips gegessen habe


Jetzt ist es schon etwas später am Abend (9:40) und eigentlich wollte ich mich nochmal daran setzen ein paar Zeilen zu schreiben. Jetzt fehlt mir aber gerade die Motivation dazu.
Ich war gerade noch Rugby schauen mit mehreren Deutschen, habe dadurch 8 Deutsche Jungs getroffen die ich noch nicht kannte. Das Rugbyspiel war sehr interessant, Neuseeland hat knapp gegen Frankreich gewonnen. Mehr dazu schreibe ich eventuell noch morgen.

Leider musste ich mich von einer der Deutschen schon verabschieden, sie fliegt heute allein auf die Südinsel nach Queenstown um dort einen Sprachkurs zu machen.

Edit: Einige Fotos sind jetzt online!

Liebe Grüße wie immer an alle interessierten Leser!
Philip




Viel Glück...
... auf deiner Wohnmobil-tour

und ich hoffe, dass du bald zum woofen kommst

Ab heute beginnt der Ernst des Lebens...
Das hört sich ja alles noch nach Spaß pur an ^^
Ich möchte mal was über die harte und unmenschliche Arbeit hören. Meiner Einschätzung nach erfahren wir darüber was ab Woche 3 :) vlg

Oh ja...
Da schließ ich mich dir an Matze. ;)
Aber auf der anderen Seite sollte er die paar Tage genießen ... wer weiß, wann er wieder die Möglichkeit dazu hat. ^^

Dir noch alles Gute, Philip. :)

mmh
ich find auch er sollte sich mal ne auszeit nehmen und neuseeland genießen, anstatt uns mit info's un spannenden geschichten zu füttern ^-^