Vorbereitungen + Flug
Aller Anfang ist schwer.
Diese Erfahrung machte ich zunächst als ich mich vom Kindergarten verabschieden musste. Eigentlich wollte ich zunächst nicht gehen, ich hatte einfach die Arbeit, die Kinder, die Erzieherinnen und Praktikantinnen schon so Lieb gewonnen, dass mir dieser Abschied besonders Schwer viel. Ich danke hier nochmals besonders dem Team für die tolle Zeit. Bessere Kolleginnen als euch könnte ich mir kaum vorstellen.
Dann kamen die Abschiede von meinen Freunden. Besonders Bedanken möchte ich mich hier für die netten.Worte und Geschenke. Sie haben mir die Abschiede etwas erleichtert.
Auf dem Bild zu sehen sind einige Sachen, die ich mir für Neuseeland zurechtgelegt habe. Wie ich im Nachhinein gemerkt habe, habe ich eigentlich viel zu viel mitgenommen. Jedenfalls ist mein Rucksack bis zum Anschlag voll und mit ca. 16 – 17 Kilo bepackt. Zusätzlich kommt noch mein kleiner Rucksack der durch mein Notebook, die ganzen Kabel und vor allem die Bücher (Reiseführer + Wörterbuch+ eventuell ein Buch zum Lesen) sehr voll gepackt ist. Ich empfehle jedem der vorhat das Gleiche oder ähnliches zu machen unbedingt einen großen Rucksack mitzunehmen und genau zu kalkulieren was man auch wirklich auf der Reise braucht.
Dann ging es schon in die Heiße Phase. Ich habe eindeutig viel zu spät mit dem Packen angefangen. Ich hatte einfach am Montag noch so viel anderes zu tun (z.B. nochmals in die Stadt gehen die letzten Besorgungen machen), dass ich bis kurz vor der Abfahrt zum Flughafen noch am Packen war.
Dann ging es zum Flughafen. Der besondere Dank hier geht hierbei (in alphabetischer Reihenfolge, also nicht meckern) an Alex, Bruno, Sarah. Ihr habt mich toll abgelenkt, daher ist mir die Letzte Zeit auch dank euch nicht so schwer gefallen. Und vielen Dank für den Tollen Brief + Foto an Alex und Sarah.
Der Flug an sich war OK. Es war etwas eng und auf Dauer war das Sitzen nicht sehr angenehm aber dafür konnte ich relativ gut schlafen und das Unterhaltungsprogramm (Kostenlos Filme on demand, habe 96 Hours, Juno, The International und Watchmen gesehen) war super.
Zudem habe ich sehr nette Leute getroffen, die aber leider in Sydney blieben um dort ein neues Leben anzufangen oder weiter nach Wellington flogen.
Schlussendlich traf ich dann am Flughafen Auckland gegen 11 Uhr morgens, Ortszeit, zwei deutsche Work-. and Travelerinnen. Draußen hatte es in der Sonne gefühlte 20Grad. Die ist hier wirklich heiß. Die Lufttemperatur beträgt hier allerdings nur etwa 10-13Grad.
Der Ankunftstag
Ich muss zugeben, dass ich mich nach der Ankunft im Hostel erstmal etwas verloren gefühlt habe.
Die Situation so alleine in einem Fremden Land zu sein ohne jemanden richtig zu kennen überfordert im ersten Moment. Das wurde aber schnell nebensächlich nachdem ich mein Zimmer bekommen hatte (das leider auf einer anderen Etage als das von den Work and Travelerinnen liegt).
Denn ich merkte das erste mal was ein richtiger Jet-lag ist. Ich legte mich erstmal hin und wollte eigentlich nur eine Stunde dösen um danach mein Starter Paket abzuholen. Aus dieser Stunde wurden letztendlich 3 und erholt war ich nach dieser Zeit auch ganz und gar nicht.
Deshalb legte ich mich nachdem ich das Paket abgeholt hatte (ca. 18:00) nochmals hin und schlief bis zum morgen, bis auf ein paar Unterbrechungen, durch.
Der erste Tag
Früh ging es Heute los. Genauer gesagt schon um 6:30 Ortszeit. Ich war erstens durch die lange Nacht schon sehr erholt und zudem wollte ich noch ins Internet und Schauen ob jemand zum Chatten da ist. Der Internetzugang im Hostel kostet etwa 10$ für über 3 Std. (die Zeit variiert je nachdem wie lange man am Stück eingeloggt bleibt), was etwas unter 5€ entspricht.
Kostenloses Internet soll es jedoch im MC Donalds, Starbucks, Büchereien etc. geben. Getestet habe ich es allerdings noch nicht.
Glücklicherweise traf ich die beiden Deutschen Travelerinnen wieder und ging mit ihnen erstmal Frühstücken. Dieses bestand heute aus Müsli, einem Muffin und Kaffee. Morgen nehme ich auf jeden Fall das Andere Menü bestehend aus Rührei, gebratenem Schinken und Tostbrot. Das sah reichlich besser aus.
Wie auch auf folgendem Bild zu Sehen
Danach ging es zum Job Search Center wo ich mich habe registrieren Lassen. Die Joblage in Auckland scheint zu dieser Jahreszeit sehr schlecht zu sein. Und die Wintersport Jobs in den entsprechenden Regionen sollen hart umkämpft sein. Daher überlege ich, ob ich erstmal per Anhalter o.Ä. etwas Herumreisen sollte oder zu Woofen. Beim Woofen hilft man auf Farmen mit und bekommt dafür Kost und Logis gestellt. Diese Art von Arbeit soll viel verfügbar sein und so lernt man immerhin mal das Land und die Leute kennen. Ich bin schon sehr gespannt was sich so ergeben wird.
Eine Steuernummer bekomme ich, da ich keinen Führerschein habe (komische Regel), erst wenn ich ein Jobangebot habe. Vorher brauche ich diese jedoch nicht unbedingt. Ein Konto kann man sich wohl sehr einfach eröffnen wenn man 2 ID's hat. Daher empfehle ich jedem unbedingt zusätzlich zum Reisepass den Personalausweis mitzunehmen. Heute Abend steht zudem ein kostenloses Jobgespräch mit Leuten, die bereits Arbeitserfahrung in Neuseeland haben an.
Von Auckland selber habe ich bisher noch nicht sehr viel gesehen. Aber eine kostenlose Stadtführung war im Paket wohl mit inbegriffen. Die steht morgen an. Daher hoffe ich euch morgen mehr Bilder und Eindrücke von Neuseeland geben zu können.
Mal sehen was der Tag noch so bringen wird. Vielleicht unternehme ich noch etwas mit den Deutschen später. Nummern haben wir Schonmal ausgetauscht.
Liebe Grüße an Alle Freunde/Bekannten/Verwandten, die das hier Lesen.
Philip