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Montag, 6. Juli 2009
Endlich! wieder was neues
Lange habt ihr gewartet und jetzt kommt er: ein neuer Blogeintrag. Leider wird dieser wohl auch eher kurz als lang sein.
Das liegt daran, dass die letzten Tage in Auckland einfach nicht sehr viel passiert ist.
Zunächst wollte ich ja in einem Hostel erstmal aushelfen, aber ich musste feststellen, das keines in der Zeit einen Job frei hatte. Darum habe ich nach anderen Sachen Ausschau gehalten.
So habe ich endlich auch eine Wwoof Mitgliedschaft und habe auch gleich eine Farm zum Wwoofen gefunden. Hier mal die Beschreibung:

„Calf rearing and beef farm. Currently upgrading fencing and house.
Our property is situated 1 hour north of Auckland Airport and can easily be reached by public transport. We have recently moved to a 100 acre property that needs lots of attention. Between the months of Aug til Jan we mild cows and rear calves which is hard work but incredibly rewarding and a lot of fun. We can offer a comfortable bed and good home cooked meals (we eat meat). We have beatiful bush walks. Kayaking down the local river or we can drop you off to catch a bus to get places. We do have 3 children so we need Wwoofers who like children – although you don't have to eat them!!! We hare hosts who are down to earth, work hard, but always do it with a sense of humor attached.“

Jedenfalls haben sie ganz nett geklungen und daher fahre ich heute zu besagter Farm. Bin schon sehr gespannt darauf. Ich hoffe, dass ich von dort aus auch mal ins Internet kann, denn sie haben normalerweise Internet aber es funktioniert zu Zeit scheinbar nicht.

Die letzten Tage habe ich sonst nichts sehr besonderes gemacht. Die Tage gehen auch immer viel zu schnell zu Ende! Bis man mal aufgestanden ist, geduscht hat etc. und aus dem Hostel kommt ist es meist schon 11 oder später. Bis man dann gefrühstückt hat ist es meistens schon 1 Uhr. Und wenn man dann noch was einkaufen geht oder ähnliches dann ist es auf einmal schon recht spät.
Da ist dann schon eher das Nachtleben etwas interessanter. Jeden Abend in eine Bar gehen, und wenn es auch nur die Bar vom Hostel ist, ist fast Standard. Ganz nette Unterhaltungen führt man dann dort auch. Ein paar nette Leute habe ich also in der Zeit jetzt wieder getroffen.

Das Essen hier hat sich für mich oft auf schnelles Essen zum Mitnehmen beschränkt. Subway ist dafür zum Beispiel sehr günstig. In einer Art Einkaufszentrum gibt es auch mehrere Geschäfte wo man schnelles Essen aus verschiedenen Ländern serviert bekommt. Ich habe dort mehrmals indisch gegessen. Die Gerichte dort beschränken sich auf eine Fleischsorte mit verschiedenen Saucen auf Reis und dazu wenn man möchte noch Naan, sind aber sehr lecker und machen vor allem gut satt.
Besonders gefreu hat es mich, dass ich mit Guido und noch Anderen kochen konnte.Guido habe ich bereits in der ersten Woche hier getroffen. Er ist koch und sucht hier eine Arbeit. Ich wünsche ihm viel Glück dafür, dass er bald etwas findet!

Waschen kann man in den Hostels direkt. Das kostet halt zwischen 3 und 4 Dollar. Trockner stehen auch bereit und kosten je nach Hostel nichts oder 1-2 Dollar. Mein Problem ist nur, dass ich viele Sachen eigentlich garnicht im Trockner trocknen darf. Eine richtig gute Lösung dafür habe ich noch nicht gefunden aber man kann die Sachen in manchen Waschräumen ein bisschen aufhängen und eventuell auch bügeln. Ich hoffe mal das wird beim Wwoofen etwas unkomplizierter.

Ich hoffe mal, dass ich bald wieder Internet habe und meine Eindrücke vom Wwoofen schrieben kann. Ansonsten kann es sein, dass ich wieder einige Zeit nichts mehr schreiben werde. Aber keine Sorge ich melde mich schon mal wieder.

Philip



Sonntag, 28. Juni 2009
Neues diesmal wieder aus Auckland
Soo liebe Leser zunächst mal hat sich das Blatt ziemlich gewendet.
Wie ich ja schon in den Kommentaren zu meinem letzten Blogeintrag geschrieben hatte bin ich wieder in Auckland. Wie es dazu kam? Nun alles fing damit an, dass unsere beiden mitreisenden am Morgen nachdem ich den letzten Eintrag geschrieben hatte nicht rechtzeitig da waren.
Etwas später bekamen wir eine SMS, dass sie Probleme mit dem Auto gehabt hätten, sie würden etwas später kommen.
Es stellte sich dann später heraus, dass der Wagen am letzten Abend nicht angesprungen ist und sie den Road Service rufen mussten um sie wieder zu starten. Dieser sagte dann, dass es an der Batterie liegen könnte und wir sollten das nochmal in einer Werkstatt checken lassen, das nötige Equipment hätte er nicht dabei.
Wir sind also dann zu einer Werkstatt und haben beide Batterien überprüfen lassen, die Hauptbatterie war OK, die Hausbatterie (fürs Radio, Kühler etc.) hatte zu wenig Flüssigkeit, die haben wir dann nachfüllen lassen. Dabei noch bei dem Verleiher angerufen, die wollten angeblich nochmal später zurückrufen.
Wir sind dann weiter in Richtung Süden gefahren und wollten eigentlich noch ein paar Sachen anschauen bevor wir weiter nach Taupo wollten. Wir hielten also in einem Ort namens Rotuhua um im Turist Office nach dem Weg zu fragen. Dann passierte es: der Wagen ließ sich partout nicht mehr starten. Wir riefen also wieder im Office an und hatten den Typen vom morgen am Telefon. Er hatte uns übrigens überhaupt nicht zurückgerufen. Er wusste gleich um was es ging und sagte er könne und da auch erstmal nicht helfen, das Office würde auch gleich zumachen, wir sollten halt den Road Service nochmal rufen. Dieser kam dann auch innerhalb einer Stunde. Diagnose: Batterie funktioniert zwar, war aber komischerweise sehr schwach (obwohl wir ewig lang gefahren sind und sie ziemlich voll sein müsste). Er bräuchte aber die Erlaubnis vom Verleiher um sie auszutauschen. Allerdings war im Office niemand mehr, wir erreichten nur jemanden vom Verkauf, der uns nicht weiterhelfen konnte und auch nicht die Erlaubnis geben konnte die Batterie zu wechseln. Wir sollten am nächsten Tag um 10 nochmal anrufen, dann sei jemand im Office.
Da wir nicht ewig in dem Kaff stehen und Zeit verschwenden wollten sind wir dann am Abend nach Auckland gefahren, haben ein Hostel genommen und sind am nächsten Tag zum Verleiher gefahren.
Der Typ dort hatte wohl selber keine Ahnung, hat ewig herumtelefoniert und letztendlich gesagt, dass wir kein Geld zurückbekommen könnten, er könnte uns höchstens ein Austauschauto anbieten. Ich und der andere Junge wollten auf keinen Fall weiterfahren, also blieb es an den beiden Anderen zu entscheiden ob sie weiterfahren wollten. Nach langer Überlegung entschieden sie sich dann dafür mit dem Auto weiter zuziehen und haben uns unseren Anteil für die restliche Verleihzeit wiedergegeben.
Ich kann von dem Verleiher „Spaceships“ auf jeden Fall sehr abraten! Bei denen werde ich sicher kein Auto leihen und wer die Story erfährt dem erzähle ich auf jeden Fall was wir für Probleme damit hatten.
Ich bin nur froh, dass ich doch noch das Geld für die restliche Zeit zurückbekommen habe, so hat sich der Trip für mich noch etwas rentiert, immerhin bin ich relativ kostengünstig herumgekommen.
Nun sitze ich also in Auckland wieder im Hostel wo ich am Anfang auch war. Das ist zwar ein bisschen teurer als andere aber dafür hab ich das Job Center etc. gleich im Haus, ich will außerdem versuchen hier ein Paar Tage gegen eine kostenlose Unterkunft zu arbeiten, kostenloses Internet würde ich auch bekommen, dafür muss ich morgen die Haushälterin fragen ob die Tage noch eine Stelle frei ist. Ansonsten werde ich mich morgen auf jeden Fall für das Woofing anmelden und versuche mal dort erstmal eine Familie zu finden wo ich die erste Zeit bleiben kann. Ansonsten werde ich auch nach Jobangeboten Ausschau halten.
Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.

Jetzt überlege ich mal, was ich heute Abend so mache, noch weiß anscheinend niemand so richtig was, aber vielleicht ergibt sich ja doch noch was, ansonsten nutze ich wohl die Zeit um etwas zu lesen oder endlich mal eine Postkarte zu schreiben.

Euer Philip!



Freitag, 26. Juni 2009
Neues aus dem Norden
Heute ist das erste Mal seit meiner Ankunft schlechtes Wetter. Unter Anderem deswegen komme ich endlich mal wieder zum schreiben.
Die letzten Tage waren recht ereignisreich. Wie ich ja schon berichtete haben wir den Wagen gemietet und fahren nun auf der Nordinsel herum.
Bei dem Wagen handelt es sich nicht um einen richtigen Campingbus, wie auch auf Dem Bild (das ich hoffentlich auch sofort online stellen kann) zu sehen. Der Wagen sieht recht klein aus, bietet aber genügend Platz für 2 Personen zum schlafen (die anderen 2 schlafen dann natürlich im Hostel, wie ich im Moment).

Erstes Bild der schönen Landschaft:


Zunächst einmal ging es von Auckland auf einer sehr schönen Strecke zum Bay of Islands. Wir waren bis zum Abend unterwegs und haben in einem Ort halt gemacht wo auch Jungs, die wir in Auckland getroffen haben untergekommen sind. Zufälligerweise trafen wir diese auch in genau dem Hostel, das wir uns ausgesucht haben (in dem Ort waren ca. 4 Hostels nebeneinander). Am Abend gab es dann noch Party und Spiele in der nahe gelegenen Bar.

Am nächsten Tag machten wir einen Ausflug mit der Fähre zu einem Ort auf einer nahe gelegenen Halbinsel. Dort hatte man von einem großen Hügel aus einen Super Ausblick auf die umliegende Landschaft. Später ging es noch ein Stück an einem Sehr schönen Strand entlang.
Lustigerweise war der Kapitän der Fähre zurück ein ausgewanderter Deutscher, es ist immer wieder erstaunlich, dass man überall in Neuseeland so viele Deutsche trifft

Ausblick vom Berg:




Gruppenfoto am Strand:


Es ging weiter in den Norden, da wir zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem Cape Reinga wollten. Zwischenstopp machten wir in einem kleinem Ort, dort schliefen wir Jungs das erste mal im Auto, das war dank im Auto integriertem DVD-Player und gemütlich warmen Decken auch erstaunlich angenehm. Nur die Räumerei vor dem Schlafengehen nervt ein bisschen. Praktisch ist, dass man, insofern nichts anderes dort steht, auf Parkplätzen oder Ähnlichem einfach mal eine Nacht stehen kann ohne, dass jemand etwas sagt. Wir standen an einem Rastplatz in der Nähe von einem kleinen Fischerpier, kostenlos natürlich.

An nächsten Tag ging es weiter zum Cape Reinga. Dort hatten wir uns auch mit den Jungs, die wir schon in dem Ort beim Bay of Islands getroffen haben, verabredet. Nur gab es in der nördlichen Region überhaupt keinen Handyempfang, daher konnten wir es nicht nochmal absprechen. Geklappt hat es dann trotzdem. Das Cape ansich war wunderschön, wie auch die Bilder zeigen und da wir viel Glück mit dem Wetter hatte es noch sehr angenehme Temperaturen.
Danach ging es zu den Riesensanddünen in der nähe. Ich versuchte mit einem Anderen eine sehr steile und hohe Wand einer Düne zu erklimmen, was uns zwar glückte aber wirklich sehr Anstrengend war. Sehr erschöpft kamen wir dann oben an. Zudem hatten wir das Glück, dass gerade ein Tourbus in der Nähe war, deren Passagiere „Sand Dune Surfing“ machen konnten. Wir liehen uns ein Sandboard aus und ab ging die Post. Es war auf jeden Fall ein sehr großer Spaß und wenn man es nicht gerade gesehen hat kann man es sich sicher nicht so gut vorstellen.
Hier ein paar Impressionen der tollen Landschaft (man muss natürlich dort gewesen sein um einen richtigen Eindruck zu bekommen)


Cape Reinga:



Ich und ein Anderer beim Sanddünen klettern, die Steigung sieht nicht so stark aus, beträgt aber sicher über 60Grad (ich bin vorne):



Blick von der Sanddüne aus:


Die Mädels zog es dann schon in Richtung Süden, also sind sie die halbe Nacht (bis ca. 3 Uhr) durchgefahren. Wir haben dann alle im Auto geschlafen. Ich hatte das Glück hinten auf der Matte schlafen zu können, so konnte ich fast die ganze Nacht durchschlafen und bin heute gut erholt.
Wir sind jetzt in einem Ort namens Whitianga. Das Hostel ist sehr schön in Wassernähe gelegen, nur ist heute einfach sauschlechtes Wetter, es Regnet bisher fast den ganzen Tag schon (es ist jetzt etwa 5Uhr nachmittags). Immerhin hatte ich so mal Zeit euch diesen Blogeintrag zu schreiben.

Übrigens: unterwegs wurden wir von einer kleinen Schafherde etwas aufgehalten


Ich hoffe es geht euch allen auch gut, ich freue mich über jeden Kommentar und jede Mail und werde sie auch sobald ich die Zeit dafür finde immer gerne beantworten.

Liebe Grüße
Philip

P.S.
2 Bilder vom Tower aus aufgenommen sind jetzt online!



Mittwoch, 24. Juni 2009
Leider nicht so viel neues
Tut mir Leid, dass ich nicht mehr so viel schreiben kann. Wir sind im moment mit dem Wagen unterwegs, da können 2 leute drinnen jeweils schlafen daher sind wir jungs jetzt im hostel, müssen aber gleich auschecken. Die landschaft hier ist sehr schön ich versuche bald etwas darüber mal zu schreiben werd aber nicht so oft inet haben.

dafür gibs eine (etwas ältere) story vom ersten hostel noch:

Heute, liebe Leser, werde ich ein bisschen was über das Hostel an sich schreiben.
Mein erster Eindruck war ehrlich gesagt nicht sehr gut: Im Zimmer brummt durchgehend die Klimaanlage und es ist aufgrund dieser auch relativ kühl im Zimmer.
Die Betten sind viel zu weich und durchhängend, quietschen und besonders haltbar erscheinen sie nicht. Aber man kann immerhin in ihnen einigermaßen schlafen. Die Fenster in den Zimmern lassen sich übrigens nicht öffnen, das scheint aber in Neuseeland Standard zu sein. Hier wird alles mit Klimaanlagen geregelt. Immerhin habe ich auf meinem Zimmer eine recht große Fensterfront, die zwar nur einfach verglast und sehr zugig aber immer noch Besser als ein Zimmer mit sehr kleinem oder gar keinem Fenster ist (einige Zimmer haben wohl wirklich kein einziges Fenster).
Das einzig wirklich Praktische an dem Zimmer ist der Kühlschrank.
Es gibt übrigens auch „Locker“ unter den Betten, wenn man sie abschließen will muss man sich aber erstmal ein Vorhängeschloss kaufen. Zudem kann man natürlich keine Klamotten in den Selbigen aufhängen.

Die Bäder und Toiletten scheinen zunächst etwas unter dimensioniert zu sein: auf meinem Stockwerk mit ca. 15 Zimmern gibt es gerade mal jeweils 3 Herrenduschen (wobei nur eine völlig in Ordnung ist, die andere hat keinen Duschvorhang und die dritte ist nicht abschließbar) und Toiletten.
Aber zumindest zur Zeit (Nebensaison!) sind diese erstaunlicherweise völlig ausreichend.

Sonst bietet das Hostel ein großes Internetcafé, das zugleich eine Chillout-Lounge ist (in dieser habe ich bisher alle Blogeinträge und Mails geschrieben), eine große 24 Stunden Rezeption, ein Base Travel Reisezentrum im Internetraum, ein Job-Search Center, einen Waschraum, 2 TV Räume, eine große Küche und auf anderen Stockwerken noch anderes, wie eine Balkonbar.
Zudem gibt es noch die, bereits mehrmals erwähnte, Globe Bar nebenan.

Wenn man den ersten Schock überwunden und mit ein paar Leuten Bekanntschaft gemacht hat, stellt man fest, dass das Hostel einen tollen Treffpunkt bietet. Selbst im Fahrstuhl kommt es öfters zu kurzen Smaltalks und mit den richtigen Leuten auf dem Zimmer kann man sehr ausgiebige Gespräche führen. So habe ich mich gestern Abend bis um halb 4 mit einer jungen Schweizerin und einem Brasilianer unterhalten. Man lernt also sehr schnell Leute kennen (wenn auch meist nur oberflächlich).
Letztendlich ist mein Eindruck des Hostels aufgrund der vielfältigen Angebote und des Publikums doch noch gut. Allerdings glaube ich, dass es noch wesentlich bessere Hostels gibt (die vielleicht auch mal kostenloses Internet bieten, wünschenswert währe es jedenfalls).



Der Sonntag verlief relativ ruhig. Ich fand mal die Zeit ins Einkaufscenter zu gehen (in Neuseeland haben die meisten Geschäft Sonntags auf) und habe den Sky Tower besichtigt. Das war ziemlich teuer (18$ zur höchsten Plattform) aber dafür hatte man einen super Blick über die Stadt. Gerade am Abend ist es ein Erlebnis auf dem Tower zu gehen.





liebe Grüße
Philip