Montag, 22. Juni 2009
neues Bild
Ich habe das bisherige headline Bild durch ein eigenes, etwas passenderes ersetzt!

Ich habe es vom Ausflugsboot aus geschossen.

Eine weitere Story folgt höchstwahrscheinlich heute Abend. Ich habe sie bereits zum Teil geschrieben!



Samstag, 20. Juni 2009
Uuuund noch ein (etwas kleineres) Update
Um nochmals auf meine Produktivität zurückzukommen: Ich saß gestern etwa von 4 – 9 Uhr am Notebook und habe die Meiste Zeit damit verbracht den gestrigen Blogeintrag und mehrere Emails zu verfassen und online zu stellen bzw. zu senden.
Heute werde ich definitiv nicht so lange am PC verbringen, daher könnte der jetztige Blogeintrag dementsprechend kürzer ausfallen.

Bild: Aus dem "Kasten", der rot umrandet ist habe ich den Bungy- Jump gemacht


Gestern war ich nach dem ganzen schreiben und den Erlebnissen (vor allem dem Bungy-Jumping) so fertig, dass ich leider weder am Pokerturnier teilgenommen habe noch das Freibier in Anspruch nahm. Habe dafür die Zeit etwas zum Lesen und Reden mit den Zimmergenossinnen genutzt und konnte recht lange schlafen.

Eigentlich wollte ich ja heute endlich mal ein Konto eröffnen und mich für das „Woofen“ anmelden.
Ich musste aber feststellen, dass Samstags in Auckland viel geschlossen hat. Die mir empfohlenen Banken und das Job – Search Center im Hostel hatten jedenfalls zu.
Dafür wurde ich auf der Straße von einem komischen Typen (angeblich Amerikaner) angesprochen, der mir ein Meditationsbuch in die Hand drücken wollte. Aber da mir so etwas immer etwas suspekt ist (der wollte mir sicher entweder was verkaufen oder mich dauerhaft ablenken, dass mir jemand was klauen kann) lehnte ich dankend ab, ich würde mich nicht für Meditation interessieren (was sogar stimmt) und ging lieber schnell meines Weges.

Der Tag begann also nicht gerade viel versprechend.
Dann traf ich aber in der Bar einen der Deutschen (Jan heißt er, das konnte ich mir vorher nicht merken, mein Namensgedächtnis ist nunmal sehr schlecht). Er schlug vor mit einer der anderen Deutschen, Simone (Juhu den Namen kann ich mir auch mal merken), und ihrer Österreichischen Freundin, die in Australien lebt und mit ihr hier umherzieht, auf eine Bootstour zu gehen.
Die Tour hat 33$ gekostet, ging 1,5 Stunden lang und war wie wir fanden das Geld auf jeden Fall wert. Ich habe in der Zeit über 100 Fotos geknipst. Leider kann ich höchstens einen kleinen Bruchteil davon online stellen, ich schaue mal ob ich eine Galerie erstellen kann.



Auf dem Oberdeck war es teilweise so windig, dass man sich mit einem Großteil seines Gewichts dagegenstemmen konnte, was sehr lustig war, aber auch auf Dauer sehr kalt. Im Schiff drinnen konnte man nicht sehr viel sehen, dafür gab es ein kostenloses, warmes Getränk nach Wahl und einen großen Muffin dazu. Meinen Kaffee nahm ich auch mit an Deck, was sich als nicht sehr tolle Idee herausstellte, denn er wurde mir fast aus dem Becher geweht, ich musste mich also mit dem Rücken zum Wind stellen um den Kaffee doch noch genießen zu können.
Lustig war es allemal und für den Umfang fand ich den Preis noch gerechtfertigt.

Zu sehen: Ich mit den Deutschen und einem Anderen aus dem Hostel (der in hellblau) auf dem Tourboot


So langsam kristallisiert sich zudem eine Planung für die nächste Zeit heraus. Die geht aber auch eher in Richtung travel: Ich will mir mit Jan, Simone und deren Freundin ein Wohnmobil für 18-21 Tage mieten und damit auf der Nordinsel herumgurken. Danach geht es zurück nach Auckland. Es währe sehr praktisch wenn das auch klappen würde, denn das Wohnmobil ist eine Sehr kostengünstige Unterkunft (für 18 Tage unter 200$, also um die 10$ pro Nacht, also die Hälfte der Kosten eines Hostels in denen ja auch das Frühstück nicht im Preis inbegriffen ist). Zudem verbringt man so erstmal die Zeit mit netter und unterhaltsamer Gesellschaft.
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Beengtheit nicht zu Streit oder Ähnlichem führt.

Bild: Der Hafen wo ich auch meine Fish and Chips gegessen habe


Jetzt ist es schon etwas später am Abend (9:40) und eigentlich wollte ich mich nochmal daran setzen ein paar Zeilen zu schreiben. Jetzt fehlt mir aber gerade die Motivation dazu.
Ich war gerade noch Rugby schauen mit mehreren Deutschen, habe dadurch 8 Deutsche Jungs getroffen die ich noch nicht kannte. Das Rugbyspiel war sehr interessant, Neuseeland hat knapp gegen Frankreich gewonnen. Mehr dazu schreibe ich eventuell noch morgen.

Leider musste ich mich von einer der Deutschen schon verabschieden, sie fliegt heute allein auf die Südinsel nach Queenstown um dort einen Sprachkurs zu machen.

Edit: Einige Fotos sind jetzt online!

Liebe Grüße wie immer an alle interessierten Leser!
Philip



Freitag, 19. Juni 2009
Reisebericht 2
So Produktiv wie die letzten 2 Tage war ich nie, noch nicht mal vor dem Abitur.
Jedenfalls verbringe ich eine sehr lange Zeit (geschätzte 4-5 Stunden gestern und heute) mit dem Schreiben des Blogs und dem Beantworten von Mails.
Ich fühle mich zwar gerade ziemlich ausgelaugt, aber die zahlreiche Leserschaft und die Positiven Reaktionen auf meinen ersten Beitrag heizen mich ganz gut an jetzt doch noch einen längeren Text zu schreiben.
Leider kann ich nicht garantieren, dass ich in Zukunft die Möglichkeit haben werde so viel und vor allem so oft in den Blog zu schreiben. Also bitte nicht wundern falls mehrere Tage auf einmal nichts mehr kommt. Morgen Abend werde ich aber sicherlich nochmal etwas schreiben und ich werde versuchen es anzukündigen falls mir die Möglichkeit ausbleibt für eine Weile zu schreiben.

Nun aber zu meinen Erlebnissen:

Tag 1 (ohja den hatten wir schon, aber der Abend hat ja noch gefehlt)

Das im ersten Beitrag angesprochene, nachmittagliche Jobgespräch habe ich nicht so ganz verstanden. Ich war leicht zu spät dran (war noch mit den Deutschen auf deren Zimmer und haben etwas Musik gehört, die wollten aber leider lieber auf den Tower als mit zu dem „Gespräch“).
Leider waren wohl alle schon geschäftig am Plauschen, wobei ich nicht richtig verstand wer eigentlich hier wem hier Jobtipps geben will. Trotzdem gab es ja noch den leckeren Käse verschiedener Sorten und nicht zu vergessen den kostenlosen Wein. Beides habe ich natürlich nicht verschmäht. Nach einer Weile des, mehr oder weniger verwirrten rumstehens und essens fasste ich mir dann doch mal ein Herz und fragte einen neben mir stehenden Jungen Mann ob er denn Tipps zur Jobsuche geben würde. Dieser wusste jedoch genauso wenig wie ich Bescheid und wahr anscheinend eher zum kostenlosen Essen als zum reden da. Es ergab sich dann doch ein recht interessantes Gespräch (natürlich auf englisch). Er reist wohl auch schon eine Weile in Neuseeland herum und hat schon einige Jobs gemacht. Im Bürobereich und Werbebereich kann man seiner Angabe nach eventuell recht gut Geld verdienen. Dort wird man nicht stündlich sondern nach Kunden bezahlt und kann daher, wenn man etwas Übung hat relativ viele Kunden bearbeiten und dementsprechend viel verdienen. Genau verstanden habe ich es jedoch nicht. Es hörte sich auch nicht so sehr nach einem Job an, der mich interessieren würde. Die Idee nach „Northland“ zu fahren und dort zu Woofen fand er auch sehr gut. Ich schaue mal ob ich das machen werde. Mit der Idee habe ich mich schon angefreundet.

Abends gab es dann in der Bar noch kostenlose Pizza (ca. 25, die wie zu erwarten sehr schnell gegessen waren) und später ein Goldfischrennen.
Für dieses wurden 2 gleichlange Metallrinnen mit Wasser gefüllt. Es traten immer 2 Personen gegeneinander an, die sich dann einen Goldfisch aussuchen mussten und dann versuchen diesen mithilfe eines Strohhalms, durch den sie blasen sollten) den Goldfisch zum anderen Ende der Rinne durch „Geblubber“ zu treiben. Dies funktionierte dann, je nachdem wie der Goldfisch denn mitspiele auch entweder recht gut oder manchmal garnicht (wenn er auf einmal in die falsche Richtung schwamm).
Es war sicherlich mal eine besondere Art der Unterhaltung. Aber, und bitte stellt mich jetzt nicht als Moralapostel hin, war für die Fische sicher eine nicht so dolle Erfahrung. Da sind die allabendlichen, kostenlosen!. Poolturniere um 75$ Preisgeld doch etwas humaner und nicht minder spaßig. Die Bar hat übrigens jeden Abend solche Events und bietet viele Discounts an (z.B. 2 Bier für 10$ anstatt 1 für 7, jeden Abend 2 for 1 Gutscheine und viel Mehr). Sie wird auch im Hostel gut beworben. Kein Wunder also, dass das Konzept aufgeht, die Bar ist stehts gut besucht und es herrscht gute Stimmung. Minderjährige dürfen in Neuseeland übrigens nicht trinken und werden daher abends garnicht erst hereingelassen.
Angeblich achten die Betreiber (laut Gesetz) auch darauf, dass keiner zu viel Trinkt. Bisher habe ich noch keinen Betrunkenen in der Bar gesehen.


Tag Nummero 2 (oder auch der Tag des Falls)

Mein Gott habe ich schon wieder viel geschrieben, viel zu viel eigentlich, jetzt ist es 20 nach 6 Ortszeit oder auch 8:20 in Deutschland. Naja viel zu tun habe ich ja jetzt gerade nicht, ein bisschen was ist also noch drinnen.

Der heutige Tag begann wiedermal relativ früh, um 7:15. Immerhin wollte ich noch ins Internet vor dem Frühstück und die Stadttour stand ja auch noch an.
Ich war ziemlich überrascht, dass schon am Ersten Tag so viele meinen Blog gelesen hatten. Ich hoffe auf einen weiteren Leerzuwachs.

Heute habe ich übrigens das warme Frühstücksmenü probiert und ja, es war wirklich besser! Mein Favorit bleibt aber das full irish breakfast (hatte ich vor ein paar Jahren, als ich in Irland war öfters, die komischen Würstchen habe ich aber auch nicht gemocht.)

Aber genug der Nichtigkeiten. Das Highlight war überraschenderweise die Stadttour.
Diese begann übrigens planmäßig schon um 10:10, der Bus kam aber erst 15 Minuten später, ob sich hier die lockere neuseeländische „Pünktlichkeit wird überbewertet“ Mentalität gezeigt hat oder einfach die Verkehrslage sehr schlecht war habe ich nicht in Erfahrung gebracht, wer mich kennt wird sich aber denken können, dass es mir nicht unsympathisch war (auch wenn ich pünktlich war und somit 15 Minuten in der Kälte stand).
Die Tour war interessant gestaltet, der Fahrer war ein sehr lockerer Typ, der seine Arbeit augenscheinlich sehr gerne macht, den Erzählstil kann ich nicht wiedergeben, er legte jedoch eine gewisse Selbstironie an den Tag und erzählte mit einem solchen Enthusiasmus, dass man einfach zuhören musste. Von der Stadt erfahren konnte man bei der Tour trotzdem nicht sehr viel, außer das die Straßenplanung ziemlich verhunzt wurde und das Kanonen gebaut wurden weil man einst zur Weltkriegszeit einen Angriff der Russen befürchtete (die Deutschen sollen aber eigentlich wesentlich gefährlicher für NZ gewesen sein), diese waren in kleinen Forts unter der Erde untergebraucht um sie unsichtbar zu halten und waren ausfahrbar, hatten aber eine viel geringere Reichweite als die damaligen Kriegsschiffe und waren damit unbrauchbar, also eher zur Show und Beruhigung der Bevölkerung da.

Bild: die unnütze Kanone


Die Harbour Bridge (erwähnt im Folgendem Teil)


Die Erzählweise sorgte jedoch für ständige Lacher - Unterhaltung Pur - und die war mir viel mehr Wert als Fakten über die Entstehung und die Geschichte der Stadt (die auch in meinem Reiseführer ausführlich behandelt wird).
Ein Highlight war sicherlich ein Abstecher auf die Riesige Harbour Bridge. Das heißt auf ist nicht ganz richtig, denn es ist eine einzige Autobrücke, aber man kann im Zuge der Führung unter der Fahrbahn auf einem kleinen Fußgängersteig (der wahrscheinlich ursprünglich als Wartungssteig gedacht war) eine beachtliche Strecke die Brücke entlanggehen. Das ganze führte dann zu einer Art überdachten Plattform von wo aus Bungy Jumping angeboten wird (natürlich kostenpflichtig, einen Haken muss so eine Tour ja haben). Der Preis für solche Extremaktivitäten ist jedoch beachtlich. In diesem Fall lag er vergünstigt(!) bei stolzen 105$. Kein unüblicher Preis sicherlich, aber dennoch war keiner unserer Gruppe geneigt so viel Geld für ein wenige Sekunden langen Adrenalinkick auszugeben.
Um doch nochmal einen Anreiz zu geben führte einer der dort Angestellten einen solchen Sprung einmal vor. Dennoch war das für die Anwesenden (mich eingeschlossen) nicht Anreiz genug es auszuprobieren.
Daraufhin boten sie an, dass 2 Leute zusammen einmal kostenlos springen dürften, unter der Bedingung, dass beide jeweils unter 75 Kilo wiegen. Sofort meldete sich eine Junge Frau, jedoch waren die anderen anwesenden Frauen von der Vorstellung wohl wenig begeistert, denn sie lehnten auch auf Nachfrage dankend ab. Die Betreiber waren redlich bemüht noch jemanden zu finden. Noch überlegend ob es wohl auch OK wäre wenn ein Typ anstatt einer zweiten Frau mitspringen würde warf ich in die Runde, dass ich deutlich weniger als 75 Kilo wiegen würde. (Ich wollte sowas sowieso mal machen, mir war es nur etwas zu teuer).
Gesagt getan, wir mussten nur eine schnelle Unterschrift leisten (das die Betreiber im Falle eines Unfalls nicht haftbar gemacht werden können), wurden daraufhin mit der Sicherheitsausrüstung eingekleidet, kurz eingewiesen und kurz darauf ging es Arm in Arm (man muss sich aneinander festhalten das man nicht gegeneinander schlägt und sich so verletzt) zur Kante.
Das war der härteste Part für mich, wir wurden dazu „gedrängt“ noch etwas dichter und noch etwas dichter an die Kante zu gehen, was ja für den Sprung sicherlich sinnvoll ist (damit man nicht an der Kante hängen bleibt oder Ähnliches) aber in dem Moment bei einem ziemliches Muffensausen bei einem aufkommen lässt. Der Countdown war da schon eine richtige Erlösung für mich und bei 0 zog ich die junge Frau halbwegs mir mir nach vorne (was aber völlig OK war). Ein Deutscher, der mit dabei war und schonmal solch einen Sprung gemacht hatte empfahl mir vorher nicht nach unten zu schauen sondern mit einen Punkt in der Landschaft zu suchen. Daran habe ich beim Sprung anfangs jedoch nicht mehr gedacht und schaute natürlich erstmal direkt nach unten. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben, es war interessant, aber die ganze Strecke habe ich es nicht ausgehalten das Wasser auf mich zukommen zu sehen und suchte mir dann doch einen Punkt in der Landschaft.
Für uns beide war es ein unglaubliches Erlebnis. Wer die Möglichkeit irgendwann bekommen sollte einen solchen Sprung kostenlos oder günstig zu machen sollte die Gelegenheit, solange er/sie keine Höhenangst hat, in jedem Fall nutzen (auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Haftung für eventuelle körperliche oder seelische Schäden).
Einer hat übrigens mit meiner Kamera ein Video gemacht, ich werde es hochladen sobald ich die Zeit dafür finde und dann hier nachreichen.




Auf dem Rest der Tour konnte man die Landschaft rund um Auckland sehr schön bewundern und hatte die Möglichkeit in einem Hafenviertel ein Mittagessen einzunehmen. Ich habe Fish and Chips probiert (für 8$ eine riesige Portion). Die Seevögel und Spatzen schienen auch sehr an meinen Essen, dass ich auf einer Mauer in der Nähe des Wassers einnahm, interessiert zu sein. Leider habe ich es verpasst davon ein Foto zu machen.

Auf dem Bild zusehen eine "Karte" von Auckland und der Umgebung:


Nach der Tour wollte ich eigentlich noch ein Bankkonto eröffnen, machte mich aber dann doch erstmal ans Email und diesen Blogeintrag schreiben. Das muss ich also auf morgen verschieben.

Heute Abend gibt es in der Lustigen Bar nebenan sage und schreibe 1000$ Freibier und jetzt läuft ein 100$ Pokerturnier, das Konzept scheint wirklich aufzugehen.

Besondere Grüße gehen heute an meinem Freund Bruno der immernoch auf meinen Kommentar zu seinem Blogartikel wartet. Ich werde mich daran machen ihn zu lesen wenn ich diese letzten paar Zeilen geschrieben habe, versprochen.
Dafür mache ich auch etwas Werbung, check out: www.foxblog.de.vu
Wer Interesse an gut geschriebenen und recherchierten Artikeln zu verschiedenen Themen (im Moment „Technologien unserer Zeit“ hat sollte mal einen Blick riskieren. Aber bleibt mir bitte trotzdem treu! ;-)

Viele Grüße und einen großen Dank an alle LeserInnen

euer Philip





Donnerstag, 18. Juni 2009
Die ersten Eindrücke aus Neuseeland
Vorbereitungen + Flug

Aller Anfang ist schwer.
Diese Erfahrung machte ich zunächst als ich mich vom Kindergarten verabschieden musste. Eigentlich wollte ich zunächst nicht gehen, ich hatte einfach die Arbeit, die Kinder, die Erzieherinnen und Praktikantinnen schon so Lieb gewonnen, dass mir dieser Abschied besonders Schwer viel. Ich danke hier nochmals besonders dem Team für die tolle Zeit. Bessere Kolleginnen als euch könnte ich mir kaum vorstellen.
Dann kamen die Abschiede von meinen Freunden. Besonders Bedanken möchte ich mich hier für die netten.Worte und Geschenke. Sie haben mir die Abschiede etwas erleichtert.




Auf dem Bild zu sehen sind einige Sachen, die ich mir für Neuseeland zurechtgelegt habe. Wie ich im Nachhinein gemerkt habe, habe ich eigentlich viel zu viel mitgenommen. Jedenfalls ist mein Rucksack bis zum Anschlag voll und mit ca. 16 – 17 Kilo bepackt. Zusätzlich kommt noch mein kleiner Rucksack der durch mein Notebook, die ganzen Kabel und vor allem die Bücher (Reiseführer + Wörterbuch+ eventuell ein Buch zum Lesen) sehr voll gepackt ist. Ich empfehle jedem der vorhat das Gleiche oder ähnliches zu machen unbedingt einen großen Rucksack mitzunehmen und genau zu kalkulieren was man auch wirklich auf der Reise braucht.


Dann ging es schon in die Heiße Phase. Ich habe eindeutig viel zu spät mit dem Packen angefangen. Ich hatte einfach am Montag noch so viel anderes zu tun (z.B. nochmals in die Stadt gehen die letzten Besorgungen machen), dass ich bis kurz vor der Abfahrt zum Flughafen noch am Packen war.
Dann ging es zum Flughafen. Der besondere Dank hier geht hierbei (in alphabetischer Reihenfolge, also nicht meckern) an Alex, Bruno, Sarah. Ihr habt mich toll abgelenkt, daher ist mir die Letzte Zeit auch dank euch nicht so schwer gefallen. Und vielen Dank für den Tollen Brief + Foto an Alex und Sarah.





Der Flug an sich war OK. Es war etwas eng und auf Dauer war das Sitzen nicht sehr angenehm aber dafür konnte ich relativ gut schlafen und das Unterhaltungsprogramm (Kostenlos Filme on demand, habe 96 Hours, Juno, The International und Watchmen gesehen) war super.
Zudem habe ich sehr nette Leute getroffen, die aber leider in Sydney blieben um dort ein neues Leben anzufangen oder weiter nach Wellington flogen.
Schlussendlich traf ich dann am Flughafen Auckland gegen 11 Uhr morgens, Ortszeit, zwei deutsche Work-. and Travelerinnen. Draußen hatte es in der Sonne gefühlte 20Grad. Die ist hier wirklich heiß. Die Lufttemperatur beträgt hier allerdings nur etwa 10-13Grad.


Der Ankunftstag

Ich muss zugeben, dass ich mich nach der Ankunft im Hostel erstmal etwas verloren gefühlt habe.
Die Situation so alleine in einem Fremden Land zu sein ohne jemanden richtig zu kennen überfordert im ersten Moment. Das wurde aber schnell nebensächlich nachdem ich mein Zimmer bekommen hatte (das leider auf einer anderen Etage als das von den Work and Travelerinnen liegt).
Denn ich merkte das erste mal was ein richtiger Jet-lag ist. Ich legte mich erstmal hin und wollte eigentlich nur eine Stunde dösen um danach mein Starter Paket abzuholen. Aus dieser Stunde wurden letztendlich 3 und erholt war ich nach dieser Zeit auch ganz und gar nicht.
Deshalb legte ich mich nachdem ich das Paket abgeholt hatte (ca. 18:00) nochmals hin und schlief bis zum morgen, bis auf ein paar Unterbrechungen, durch.


Der erste Tag
Früh ging es Heute los. Genauer gesagt schon um 6:30 Ortszeit. Ich war erstens durch die lange Nacht schon sehr erholt und zudem wollte ich noch ins Internet und Schauen ob jemand zum Chatten da ist. Der Internetzugang im Hostel kostet etwa 10$ für über 3 Std. (die Zeit variiert je nachdem wie lange man am Stück eingeloggt bleibt), was etwas unter 5€ entspricht.
Kostenloses Internet soll es jedoch im MC Donalds, Starbucks, Büchereien etc. geben. Getestet habe ich es allerdings noch nicht.
Glücklicherweise traf ich die beiden Deutschen Travelerinnen wieder und ging mit ihnen erstmal Frühstücken. Dieses bestand heute aus Müsli, einem Muffin und Kaffee. Morgen nehme ich auf jeden Fall das Andere Menü bestehend aus Rührei, gebratenem Schinken und Tostbrot. Das sah reichlich besser aus.
Wie auch auf folgendem Bild zu Sehen




Danach ging es zum Job Search Center wo ich mich habe registrieren Lassen. Die Joblage in Auckland scheint zu dieser Jahreszeit sehr schlecht zu sein. Und die Wintersport Jobs in den entsprechenden Regionen sollen hart umkämpft sein. Daher überlege ich, ob ich erstmal per Anhalter o.Ä. etwas Herumreisen sollte oder zu Woofen. Beim Woofen hilft man auf Farmen mit und bekommt dafür Kost und Logis gestellt. Diese Art von Arbeit soll viel verfügbar sein und so lernt man immerhin mal das Land und die Leute kennen. Ich bin schon sehr gespannt was sich so ergeben wird.
Eine Steuernummer bekomme ich, da ich keinen Führerschein habe (komische Regel), erst wenn ich ein Jobangebot habe. Vorher brauche ich diese jedoch nicht unbedingt. Ein Konto kann man sich wohl sehr einfach eröffnen wenn man 2 ID's hat. Daher empfehle ich jedem unbedingt zusätzlich zum Reisepass den Personalausweis mitzunehmen. Heute Abend steht zudem ein kostenloses Jobgespräch mit Leuten, die bereits Arbeitserfahrung in Neuseeland haben an.
Von Auckland selber habe ich bisher noch nicht sehr viel gesehen. Aber eine kostenlose Stadtführung war im Paket wohl mit inbegriffen. Die steht morgen an. Daher hoffe ich euch morgen mehr Bilder und Eindrücke von Neuseeland geben zu können.

Mal sehen was der Tag noch so bringen wird. Vielleicht unternehme ich noch etwas mit den Deutschen später. Nummern haben wir Schonmal ausgetauscht.

Liebe Grüße an Alle Freunde/Bekannten/Verwandten, die das hier Lesen.

Philip